Weil er in einigen der wichtigsten westeuropäischen Länder gelebt und im Laufe seiner Karriere in größeren und kleineren Unternehmen gearbeitet hat, kann Sebastian Hansen mit den lokalen Marktbesonderheiten besser umgehen als fast jeder andere. Er ist Deutscher, wuchs in Belgien auf, lebt jetzt in Frankreich, kann drei Sprachen sprechen und hat umfangreiche Erfahrung mit der Verwaltung von Vermögenswerten in verschiedenen Bereichen. Auch sein Weg bei P3 war sehr international - er begann als Asset Manager in Frankreich, hatte dann die gleiche Position in Deutschland, den Niederlanden und Italien inne. Und dann wurde er unser Head of Asset Management für Westeuropa.

Sebastian, deine Karriere bei P3 ist ziemlich faszinierend. Was war bisher deine größte Herausforderung?

Als ich mich bei P3 weiterentwickelte, musste ich meinen Platz auf der Konzernebene finden, da ich von einer Tätigkeit auf einer eher lokalen Ebene kam. Es ist jeden Tag eine Herausforderung, dieses "Dazwischen" zu definieren und jedes Land auf eine Corporate-Ebene zu bringen. Ich muss dafür sorgen, dass die verschiedenen lokalen Vorgehensweisen mit den zentralen P3-Werten und -Erwartungen zusammenpassen, damit P3 seine Identität über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg entfalten kann.

Warum ist deine Rolle so wichtig für unser Unternehmen?

Da ich beide Seiten unserer Organisation verstehe, die des Gesamtkonzerns und die lokale, kann ich sicherstellen, dass die verschiedenen Mechanismen zusammenarbeiten. Ein Unternehmen ist wie eine Maschine mit vielen Rädern. Ich lege ins Asset Management überall dort Öl nach, wo es nötig ist, damit wir langfristigen Mehrwert für unsere Shareholder und unsere Kunden schaffen.

"EIN UNTERNEHMEN IST WIE EINE MASCHINE MIT VIELEN RÄDERN. UND ICH GEBE ÖL IN DAS ASSET MANAGEMENT, WO IMMER ES NÖTIG IST, DAMIT ES FUNKTIONIERT."

Kannst du aus deiner Position heraus sagen, wie wir als Unternehmen wachsen können? Und wie willst du das schaffen?

Ich denke, das kann auf zwei Ebenen geschehen. Erstens geht es darum, das Asset Management zu einem reibungslosen Mechanismus zu machen. Und zweitens müssen wir Möglichkeiten von innen heraus und durch bestehende Kunden schaffen. Ein Unternehmen ist ein lebender Organismus. Sein Zweck ist es, eine immer größere Anzahl von langfristigen Kunden zu gewinnen und durch Expansion zu wachsen. Und außerdem sollte es Dinge tun, um das Vertrauen der Branche zu erhalten und zu pflegen.

Was gefällt dir an der Immobilienbranche?

Immobilien und insbesondere das Asset Management ist sehr multidisziplinär. Es reicht von Finanzen, Technik, über Projektmanagement, Recht bis hin zum Kaufmännischen. Und vor allem geht es immer um Menschen. Das ist der Grund, warum ich diese Branche so leidenschaftlich liebe und warum ich mich in ihr wohlfühle.

“ICH LIEBE ES, UNSERE JUNIOREN WACHSEN ZU SEHEN, WENN MEIN TEAM UNSERE ZIELE ERREICHT UND WENN JEMAND EHRLICH "DANKE" SAGT."

Du hast es geschafft, viele Veränderungen in unserem Geschäft zu durchlaufen. Kannst du einen Rat geben, wie man sich darauf einstellen kann?

Man muss einfach ruhig bleiben und über die Chancen nachdenken, die jede Veränderung uns bietet. Und ich denke, während wir als Unternehmen und als Individuum vorankommen, schaffen wir tatsächlich Veränderungen. Es ist immer noch notwendig, sie nicht als Zwang zu betrachten.

Was machst du gerne außerhalb der Arbeit?

Kochen, lachen, Zeit mit meiner Familie verbringen, etwas Sport treiben. Ich habe drei Kinder und das hilft mir, die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu schätzen. Außerdem bleibe ich gerne auf dem Laufenden, was in unserer Welt passiert. Meine Leidenschaft ist die "verstärkte" französische Küche: Rezepte, die mit Zutaten aus anderen Kulturen angereichert werden, oder das Brot, das ich aus verschiedenen Mehlsorten selbst herstelle. Ich betrachte mich als Bewohner der Welt, und ich nehme mir Zeit, um zu verstehen, was in der Welt vor sich geht, und um meinen Platz darin zu finden. Ich mag Dinge, die Menschen zusammenbringen, Kochen ist ein Teil davon, andere sind Lachen und gute Laune. Humor ist ein Werkzeug, ein echter Balsam, es geht nichts über ein wenig Selbstironie, um Spannungen abzubauen. Also: Keep smiling!